These broken Stars - Amie Kaufman & Meagan Spooner

Mittwoch, 1. Juni 2016

Heute habe ich wieder einmal eine Rezensio für euch. Diesmal geht es um das Buch "These broken stars - Lilac und Tarver" 
von Amie Kaufman und Meagan Spooner. Das Buch war ein absoluter Coverkauf! Leider konnte mich 
die Geschichte nicht so ganz überzeugen. Warum, erfahrt ihr in dieser Rezension...

http://static1.squarespace.com/static/5136d3abe4b09e6afa7c0013/t/54a1e9c8e4b0d2d550b1222f/1419897290522/

Autor/in: Amie Kaufman & Meagan Spooner
Titel: These broken stars-Lilac und Tarver
 ISBN: 978-3-551-58357-4
Genre: Fantasy/Dystopie
 Preis: 19,99 Euro 
 Verlag: Carlsen
 Seitenzahl: 487

Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menscheheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken - außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Auf dieses Buch habe ich mich ganz besonders gefreut, da es momentan wirklich gehypt wird! Alle finden es super toll und sagen, es wäre eine der besten Geschichten die jemals geschrieben wurde. Ich kann dem ganzen Trubel leider nicht folgen und dieser Behauptung auch nur zum Teil zustimmen.

Zu Beginn war ich wirklich begeistert von der Welt, die die beiden Autorinnen erschaffen haben. Die Geschichte spielt auf der Icarus, dem größten und sicherste Raumschiff, das jemals gebaut wurde. Dort lernen wir glich zu Beginn Tarver kennen, der aus armen Verhältnissen stammt, sich aber als Kriegsheld seinen Orden verdient hat und hoch angesehen wird. Er lernt Lilac kennen, die Tochter des Erfinders und Bauers der Icarus. Sie hat das Sagen, das Geld und das Ansehen und den Respekt aller Menschen, weil sie die Tochter ihres Vaters ist, der so viel geschaffen hat. Ich war anfangs sehr verwirrt, weil für mich die Welt, in der das Buch spielt nicht richtig beschrieben wurde. Für mich wurde nicht klar, warum die Menschen im All Leben, was passiert ist und was die Hintergründe sind. Außerdem hatte ich Probleme mir diese Welt vorzustellen, da sie mir zu ungenau beschrieben wurde! Trotzdem war das Buch am Anfang sehr spannend. Gleich auf den ersten 50 Seiten kam es zum Unglück. Lilac und Tarver mussten sich eine Rettungskapsel teilen und haben sich zu Beginn nur angegiftet. Trotzdem war es sehr interessant zu erfahren, wie die beiden mit der Situation umgehen, wie sie handeln und was Lilac doch für viele versteckte Talente hat. Als die beiden dann auf dem fremden Planeten gelandet sind, gesund und nur leicht verletzt, dachte ich: Das schweißt die beiden doch bestimmt zusammen! Jetzt halten sie zusammen und kämpfen ums Überleben! Noch das war Anfangs noch nicht so. Die beiden mussten sich erstmal auf dem fremden Planeten zurechtfinden, schauen wo sie schlafen können und sich von Notfallriegeln ernähren. Es war spannend zu lesen, wie der Planet aussieht und was es dort alles zu entdecken gibt.

Und jetzt kommt der Punkt, der mich wirklich gestört hat: Lilac. Tarver hat alles versucht um es den beiden so einfach wie möglich zu machen, sie zu beschützen und zu versorgen und mit der Situation so gut wie möglich umzugehen, obwohl es für ihn auch nicht einfach war! Und was macht Lilac? Sie ist die ganze Zeit nur am rummeckern, möchte nicht laufen, weigert sich neben ihm zu schlafen, möchte nichts essen und trägt einfach gar nichts bei, um Tarver zu helfen! Sie macht sich nur Gedanken um ihre Schuhe, ihr Kleid und wirkte auf mich so eingebildet wie ich noch nie eine Protagonistin in einem Buch erlebt habe. Nach und nach wurde es zwar besser, aber bis es soweit war hat sich die Geschichte ewig gezogen und ich war so genervt von Lilac, dass ich irgendwann gar keinen Spaß mehr am Lesen hatte. Ich denke mal, ihr Charakter sollte genau so dargestellt werden und dass es der Sinn ist, dass Lilac so eingebildet rüber kommt, aber mich hat es einfach nur gestört, denn ich muss mich beim lesen mit der Hauptperson auseinandersetzen können. Das war hier leider nicht der Fall. Auch die Liebesgeschichte der beiden wurde mir viel zu wenig beschrieben und für mich hatten sie nur selten schöne Momente zusammen. Und als sie sich ihre Gefühle dann eingestanden, ging mir alles viel zu schnell. Schade.Was mir gut gefallen hat, sind die kleinen "Verhörausschnitte", die sich zwischen den Kapiteln befinden. Dort wird Tarver nach dem Unglück befragt und ich fand es sehr interessant seine Meinung zu allem zu hören. Teilweise war das aber auch wieder etwas störend, da sich die Fragen und Aussagen immer wiederholten wie "Sie kooperieren nicht", "Natürlich tue ich das", "Es ist so, wie ich es sage"... Das war etwas nervend, ansonsten gaben diese Ausschnitte dem Buch aber eine gute Abwechslung. Außerdem hat mir gut gefallen, dass das Buch aus 2 Sichten erzählt wird, einmal von Lilac und einmal von Tarver, denn so konnte man in beide Köpfe mal reinschauen!

Das Buch war zu Beginn zwar sehr spannend, aber wegen den oben aufgeführten Gründen konnte es mich nicht vollends überzeugen. Lilac hat mich genervt, die Welt wurde mir zu ungenau beschrieben und die Liebesgeschichte war zu wenig ausgebaut. Die Grundidee ist zwar sehr toll, die Handlungen alle nachvollziehbar und das Ende fand ich auch sehr gut gemacht, aber dennoch konnte mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen.

Ich vergebe lieb gemeinte 3/5 Katzen für "These broken Stars" und hoffe, dass mich der zweite Band vielleicht
mehr überzeugen kann. Das Buch hat mir gut gefallen, aber den Hype darum kann ich persönlich
leider nicht nachvollziehen und die gute Kritik nur teilweise bestätigen. 






Kommentare:

  1. Hey Emily,

    tolle Rezension. Schade, dass dir das Buch nicht allzu gut gefallen hat. Ich bin mal darauf gespannt wie mir dieses Buch gefallen wird. Bei mir liegt es aktuell noch auf dem SuB.

    Liebe Grüße, Kathi. ♥
    Mein Bücherblog - Kathis Bücherstapel

    AntwortenLöschen
  2. Huhu!

    Also mir geht es ganz ähnlich wie dir, erst heute morgen habe ich das Buch zur Seite gelegt. Gut, stattdessen lese ich "Gläsernes Schwert", hierfür hätte ich wohl fast jedes Buch abgebrochen, aber normalerweise wäre mir das doch schwerer gefallen. Für mich zieht sich das "These Broken Stars" einfach zu sehr, nach den ersten 50 Seiten passiert doch gar nichts mehr und oben drauf nervt Lilac. Schade!

    Übrigens schöner Blog und vor allem schöne Ausdrucksweise! Da bleibe ich doch gleich mal als Leserin :)

    Alles Liebe,
    Laura.

    AntwortenLöschen

 
Copyright Emilys Zeilenliebe, 2016 - Design Mara Luna, vivre avec des livres